MobilitätsWerkStadt 2025

Gefördert durch BMBF

Gemeinsam mit der Forschung Mobilität nachhaltig gestalten
Startschuss für die „MobilitätsWerkStadt 2025“– Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bewilligt Altmarkkreis Salzwedel Förderprojekt
Ziel: Entwicklung einer Rufbus-APP

Pressemitteilungen

2020-05-15

Befragung von Altmärkerinnen und Altmärkern zu ihrer Mobilität

Im Januar 2020 wurde das Forschungsprojekt "Reallabor Altmarkkreis Salzwedel" gestartet. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Ziel des Projektes ist es, Möglichkeiten der Digitalisierung zu nutzen um das Rufbus-Angebot im Altmarkkreis Salzwedel flexibler und dadurch auch kundenfreundlicher zu gestalten.

Nach der Vorbereitungsphase der Projektes waren in den Monaten März und April 2020 Workshops mit Nutzern des ÖPNV und Bewohner/innen des Altmarkkreises Salzwedel geplant. Leider konnten diese Workshops aufgrund der bis heute vorherrschenden Corona-Pandemie nicht durchgeführt werden. Dennoch sind die Projektverantwortlichen sehr an den Meinungen und Hinweise der jetzigen und künftigen ÖPNV-Nutzer interessiert, um diese Hinweise auch in dem Forschungsprojekt mit einfließen lassen zu können.
Aus diesem Grund haben sich die Projektverantwortlichen entschieden eine umfangreiche Haushaltsbefragung im Altmarkkreis Salzwedel durchzuführen. Aktuell führt der wissenschaftliche Projektpartner, das Institut für Verkehrssystemtechnik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt aus Braunschweig eine Befragung unter den Einwohnerinnen und Einwohnern des Altmarkkreises Salzwedel durch. In den nächsten Tagen werden dazu 2.000 Fragebögen an zufällig ausgewählte Haushalte im Landkreis verteilt..
Hierfür wurden Fragebögen vorbereitet, welche Fragestellungen enthalten, wie: Welche Anforderungen haben die Bewohner/innen des Altmarkkreises Salzwedel an einen attraktiven Nahverkehr? Was bedeutet attraktiver Nahverkehr für Sie persönlich? Wie kann das bestehende Rufbus-Angebot verbessert werden? Diesen und anderen Fragen widmet sich das Forschungsprojekt Reallabor Altmarkkreis Salzwedel. Sie können auch online unter folgendem Link teilnehmen: https://ts.dlr.de/survey/Mobilitaetstagebuch/
Auch wenn Sie Bus und Bahn im Altmarkkreis Salzwedel nicht nutzen, können Sie trotzdem an der Befragung teilnehmen, denn der öffentliche Nahverkehr ist für alle da! Neben Fragen zum Rufbus- Angebot interessiert die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auch, ob und wie sich die Mobilität der Menschen vor Ort durch die Corona-Krise verändert hat.


2019-12-04 | Nr. 225

Berlin/ Salzwedel, 04.12.2019: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt im Rahmen des Wettbewerbs „MobilitätsWerkStadt 2025“ in der ersten Phase rund 50 kommunale Projekte. Gemeinsam mit relevanten Akteuren aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Forschung sollen die Kommunen lokal angepasste Lösungen für die Mobilität der Zukunft erarbeiten. Nun steht fest, in welchen Kommunen Mobilitätsmanagerinnen und -manager ab Januar 2020 hierfür ihre Arbeit aufnehmen.

MobilitätsWerkStadt 2025 - Projekt: "RelAiS-Reallabor Altmarkkreis Salzwedel"
Der Altmarkkreis Salzwedel ist eine der ausgewählten Kommunen, die mit Förderung des BMBF ein innovatives und nachhaltiges Mobilitätskonzept erarbeiten kann. Verantwortlicher Projektpartner ist die PVGS Personenverkehrsgesellschaft Altmarkkreis Salzwedel mbH (PVGS mbH).

Der Landrat des Altmarkkreises Salzwedel Michael Ziche und der Geschäftsführer der PVGS mbH Ronald Lehnecke sind überzeugt, dass gemeinsam mit allen relevanten Akteuren und mit Unterstützung der Wissenschaft mit diesem Projekt der Wandel zur nachhaltigen Mobilität deutlich vorangebracht werden kann.
Im Fokus des Projekts mit dem Titel „Reallabor zur Digitalisierung des bestehenden Rufbussystems im Altmarkkreis Salzwedel“, steht in der ersten genehmigten Phase die Entwicklung eines integrierten kommunalen Verkehrskonzeptes. In einer möglichen zweiten Phase geht es dann um die Planung, Umsetzung und Erprobung einer Rufbus-App, welche mithilfe von plattformunabhängigen Softwarelösungen die ÖPNV-Angebote für Fahrgäste in nutzerfreundlicher Weise digital, barrierefrei buchbar, nachvollziehbar gestaltet und für den Verkehrsbetreiber besser planbar, disponierbar und abrechenbar wird.
Die dritte Phase dient dem Transfer und der Verstetigung der entwickelten Maßnahmen. Für die Durchführung der vorbenannten zweiten und dritten Phase muss sich die PVGS mbH erneut bewerben.
Zur Umsetzung der ersten Projektphase hat die PVGS mbH Mittel in Höhe von 72.130 € beantragt.
An der Umsetzung des Projektes arbeitet die kreiseigene PVGS gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR) Institut für Verkehrssystemtechnik unter Einbindung zentraler Stakeholder.

Hintergrund:
Die Themen der kommunalen Projekte im Rahmen der „MobilitätsWerkStadt 2025“ sind sehr vielfältig: Beispielsweise geht es um bedarfsorientierte Mitarbeitermobilität in Gewerbegebieten durch multimodale und elektrifizierte Mobilitätslösungen. Ein weiteres Projekt will verschiedene nachhaltige Mobilitätsangebote über eine regionale Plattform vernetzen und so die Nutzung erleichtern. Die Städte, Gemeinden und kommunalen Einrichtungen werden zunächst für ein Jahr unterstützt. Anschließend geht es in die zweite Phase des Wettbewerbs: Die besten Konzepte können dann wissenschaftlich begleitet umgesetzt werden. In dieser dreijährigen Phase werden so gute, praxiserprobte Beispiele entstehen die auch anderen Kommunen den Weg zu einem nachhaltigen Mobilitätssystem der Zukunft weisen.

Weitere Informationen unter:
www.fona.de/de/massnahmen/foerdermassnahmen/mobilitaet-in-der-stadt.php
https://www.innovationsplattform-zukunftsstadt.de/de/konferenz-zukunftsstadt-2019.html


Status-Updates

Stand 24.03.2020:
In der ersten genehmigten Phase steht die Entwicklung eines integrierten kommunalen Verkehrskonzeptes. Hierfür wurde für den 18.03.2020 17:00 Uhr bei der PVGS mbH ein Workshop mit Stakeholdern geplant. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation wurde der Workshop abgesagt. Ein neuer Termin wird bekanntgegeben.

Sie haben Fragen, Wünsche oder Anregungen? Unsere Service-Zentrale 03901-30-40-30 hilft Ihnen gerne weiter.